Januar 2006

Erst einmal wünschen wir allen bekannten und unbekannten Besuchern dieser Seite das Beste für das Jahr 2006!

Pünktlich zur Silvesterwoche kam der Schnee, und blieb uns bisher noch erhalten.
Wir hatten einen wirklich netten, lustigen und schönen Jahreswechsel. Es war eine dufte Truppe, die mit uns gemeinsam „ohne Böller“ am großen Mitternachtsfeuer ins neue Jahr feierte.

Bis Ende Januar dürfen wir ja noch auf Arabella-Nachwuchs hoffen.
Hahn Helmut und die „Puttis“ danken die wiedererlangte Freiheit nach der Geflügelpest-Hysterie mit aufgeregtem Gescharr und vielen Eierchen. Auch alle anderen Tiere sind gesund und munter, ebenso das „Gesinde“. Sollte es Neuigkeiten aus der „Schweinefamilie“ geben, werden wir uns natürlich sofort hier melden.


August 2005

Die Schwalben brechen in diesem Sommer alle Rekorde und es haben es auf 71 Mehlschwalben- und 42 Rauchschwalben-Nester gebracht. Nun rüsten sie alle sich zum Abflug, den es wird Herbst, die Saison ist vorbei.

Andy, unser „Meister“ hatte übrigens die tolle Idee, eines der Nester in den nächsten Jahren mit einer Videokamera auszustatten, um dann live zu erleben wie es in so einer „Schwalben-Kinderstube“ zugeht.

Seit 1.Juli verstärkt Kathleen das „Gesinde“ und lernt hier alles zur „Fachkraft im Gastgewerbe“. Sie stammt von der Insel Rügen, ist also raue Seeluft gewöhnt und zudem auch noch eine begeisterte Reiterin.

Für unsere Hanka haben wir ein gutes neues Zuhause gefunden, da der Stolperhof der falsche Ort für ein feuriges junges Pferd ist.

Auch ein „neues“ altes Schaf hat aus dem Nachbarort den Weg zu uns gefunden, und wurde gerade von den Gästekindern auf den Namen „Kleopatra“ getauft.
Ebenso füllt jetzt „Wildow“ unsere kleine Pferdeherde auf. Er war der ehemalige „Gespannfreund“ unseres Hansi’s im Seebad Ahlbeck und ist jetzt auch in die Jahre gekommen ,seinen Pensionsplatz hier auf dem Lande einzunehmen.

Ambrosius der III. zeigt sich nach anfänglichen Problemen ( wahrscheinlich fand Arabella es nicht so gut, dass immer wir ihre „Verlobten“ aussuchen) als absolut frühreifer Bräutigam und versucht jetzt schon seine Pflichten zu erfüllen. Na, wir sind alle gespannt zu wie viel Nachwuchs dies führt. Im Dezember müssten wir dann darüber berichten können.

 
Mai 2005

Nach unserem 5. Stolperhof- Geburtstag am 24. März geht es nun mit voller Freude und Tatkraft in die 6. Saison!

Die Schwalben sind da und bauen fleißig, auch der Storch gab wieder ein Gastspiel, kann sich aber scheinbar nicht entschließen, auch mal hier zu bleiben. Na, hoffen kann man immer.

„Pitti“ unser uraltes Schaf ist nun auch nicht mehr, dafür hat Hahn „Helmut“ 10 neue „Puttis“, mit denen er sich noch nicht so recht angefreundet hat.

Unsere Hanka hat bei Anklam ein neues gutes Zuhause gefunden, und wird nun lernen Holzstämme zu rücken. Für uns hat so ein „junges Blut“ einfach zuviel Temperament.
Für Ende Juni ist „Ambrosius III.“ – als neuer Verlobter für „Arabella“ bestellt- damit wir im Herbst dann wieder mit (hoffentlich vielen!) Ferkelchen rechnen können!
Auch das erste (von in diesem Jahr vier) Pärchen hat sich „getraut“ – und sich am 5.5. das Ja-Wort gegeben. Es war ein rauschendes Fest, das Gesinde und Gäste bis in die frühen Morgenstunden auf Trab hielt.

So, nun freuen wir uns auf die Saison, das Gesinde steht in Stammbesetzung in den Startlöchern, und Kathleen wird als neuer Azubi ab 1. Juli unsere Reihen noch verstärken. Auf in den Sommer!

 

März 2005 – Maskenball auf dem Stolperhof

Trotz verwehtem Landweg, mit meterhohen Schneewehen, waren 19 Masken und viele Gäste zum fünften Maskenball auf den „Stolperhof“ gekommen, vielleicht einige weniger als ohne Wintereinbruch erwartet.

Oma und Opa gehen dank Ihres ersten Preises nun auf einen Inselrundflug in die Luft, wobei die beiden Akteurinnen selbst zusammengefasst noch eine lange Zeit bis zur Rente vor sich haben. Die Perfektion, die die beiden Teenager an den Abend gezeigt haben, war beeindruckend. Da fehlte nichts, vom Loch im Pantoffel, bis zur Wärmflasche und dem Strickzeug, sowie einer über zwei Stunden durchgespielten, gebeugten greisen Haltung.

Den zweiten Platz erreichte die Maske auf dem Kopf. Seinen dritten Preis, einen reichhaltigen Präsentkorb, kann sich ein Hai schmecken lassen. Auch die anderen Masken zeigte wieder wie viel Kreativität und handwerkliches Geschick die Stolper und deren Gäste haben. Von Neptun nebst seinem Gefolge, von Nixen über Pinoccio und Schneewittchen mit den sieben Zwergen im Henkelkorb, bis zum Pinguin… Vor dem Maskenball fand wie immer der Stolper Kinderfasching statt. Fünfzehn Kinder feierten ein zweistündiges fest bei Kuchen, Brause und Spiele.

 
Dezember 2004

Die „Schweinerei“ ist perfekt!: Die Ferkel sind da !
3 „Bello’s“ und 2 „Bella’s“ kamen komplikationslos am 17. November auf die Hof – Welt – allesamt kunterbunt und prächtig.

Arabella beweist sich wieder als sehr fürsorgliche „Schweine-Mutter“ und dem Gewusel könnte man stundenlang zuschauen.

Nun wünschen wir allen bekannten und unbekannten Besuchern dieser Seite eine wunderschöne Weihnachtszeit und vor allem das Beste für das Jahr 2005!

 

August 2004

Schon „tobt“ die 5. Saison über den Hof und außer vielen „Heimkehrern“ genießen auch die neuen Gäste den nun doch noch begonnenen Sommer.

Die Störche waren zwar da (siehe Beweisfotos), haben aber wieder nicht gebaut bzw. gebrütet. Wir geben die Hoffnung nicht auf, zumal unsere Schwalben angewachsen sind auf 62 Brutpaare Melschwalben und 28 Paare Rauchschwalben! Und auch an dem Bauernspruch: “Bauen viele Schwalben – gibt’s viel Futter, Heu und Kalben“ muss was dran sein. Hat unsere Jessi doch am 19. Dezember „Else IV.“ bekommen, und seit April springt auch Else V. mit umher. Sie stammt aus einer Freilandhaltung, war ein Zwillingskälbchen, und ihre Mutter hatte beschlossen, sie nicht anzunehmen. So bekamen wir wieder ein „Eimerkalb“ zum Aufziehen. Dank auch immer mehr Erfahrung damit ist sie prächtig gewachsen und wird bis zur nächsten Saison noch „Asyl“ genießen. „Elsie“ konnten wir nicht behalten, die Vorschäden waren doch zu groß.

Leider zeigt sich in diesem Jahr auch bei Max das Alter, der mit wahrscheinlich nun 20 Jahren seine Hüftprobleme kaum noch los wird. Hanka ist ja noch zu jung, so dass alle „Arbeit“ vor allem das Reiten für die vielen Hofkinder“ in diesem Sommer nur auf Hansi seinem Rücken ausgetragen werden muss. Da wir im nächsten Jahr von unserem Jürgen seine Fanny (jetzt 1 Jahr alt) übernehmen wollen, können wir also kein Pferd mehr dazu kaufen. Man kann nur soviel halten, wie Platz im Stall ist! Der Platz wird eh knapp, da Arabella wieder einen „Verlobten Ambrosius II.“ und dessen Gespielen „Eberhard II.“ mit im Gehege hat. Die „Schweinerei“ war auch schon im Gang, so dass wir Ende des Jahres mit der „Ferkelei“ rechnen.

Von unseren neuen Schafen Susi und Strolch bringt die erste Wolle nun Farbe ins Spinnen und Filzen, da Susi grau-meliert ist, und Strolch pechschwarz!

Es gibt noch etwas ganz Besonderes: wir dürfen seit März selber Bierbrauen!!! Es war wohl eine der höchsten bürokratischen Hürden, die wir je übersprungen haben, aber wir dürfen nun unser eigens „Hofbier“ anbieten! Andy braut dieses nach alter Tradition als frisches Altbier im Waschhaus, und viele Gäste nutzen den Mittwoch-Hoftag, um sich in die Grundzüge des Brauens einweisen zu lassen. Einige haben in der heimischen Küche dies auch schon „nachgeköchelt“… Da wir mit der Herstellung nur knapp hinterher kommen, muss es ja wohl auch schmecken.

Erstmalig hatten wir in diesem Jahr auch eine phantastische Erdbeerernte – wie auch der ganze Bauerngarten in voller Pracht steht und bewundert wird. Nur die Quitten haben den Mai-Frost nicht so gut überstanden, so dass „Quitten gedünstet in Mandelsahne“ leider in diesem Winter eine kostbare Rarität wird.

Die neue „Gaude Stuw“ ist der Rückzugsort zum Lesen, Schach- und Billardspielen, vor allem für Regentage. Für die eigentlich üblichen schönen Sommerabende haben wir jetzt auch das Außenschachspiel und Fußballtore aufgebaut.

Also, der Sommer kann ruhig noch ein bisschen bleiben, und dann kommt ja der schöne Herbst mit Hirschbrunft und Pilzzeit.

 
November 2003

Das war – richtiger ist – wohl eine der schönsten Herbstzeiten seit langem! Wunderbare Sonnentage, viele Herbstgäste, Pilze ohne Ende und traumhafte, vom Nebel verzauberte Sonnenauf- und untergänge.

Der Stolperhof liegt nun ungewohnt verträumt und „menschenleer“, denn bevor die Aufregungen um die Weihnachtsvorbereitungen beginnen, haben wir alle erst mal Urlaub. Außer Petra, die hat ihren schon weg, und „schiebt“ Bürodienst. Schließlich ist ja jetzt schon wieder die Zeit für die Beantwortung unzähliger Fragen der eventuellen neuen Sommergäste…

Der Ruhe ging wie immer der „Herbststurm“ voran – alles sauber machen, winterfest in Haus, Hof und Stall, dem Garten sein umgepflügtes Bett fürs nächste Frühjahr verpassen, zentnerweise Quitten und Mispeln verarbeiten und natürlich Schlachttag.
Bei den 20 Gänsen (natürlich nicht Pupert, Frieda und Auguste) ist das nicht so dramatisch, wir halten diese ja extra für Weihnachten und Neujahr auf dem Festland. Schnelles Ende – viele Hände, und an einem Tag ist geschlachtet, gerupft und ausgenommen.

Ein bisschen wehmütig ist nur, das auch für die beiden Fritzen sowie Bello und Bella die Zeit auf dem Hof vorbei sein musste. Aber es gibt eben dazu keine Alternative…
Allerdings hatte Arabella auch eindeutig ihre Schweineschnauze voll, von der quengelnden, sie nie in Ruh lassenden „Brut“ ! Die Ferkel waren eigentlich auch schon zu groß, um noch bei „Muttern“ zu sein. Jetzt hat sie sich in aller Ruhe wieder ihr Nestchen in der Hütte gebaut, schmatzt vergnügt und gemächlich ihr Futter und hat alle Zeit der Welt, nach liegen gebliebenen Eicheln zu buddeln – es frisst ihr ja keiner mehr was weg!

Aus einer industriellen Anlage haben wir auch wieder ein „Päppel-Kalb“, eine kleine Elsie. Man hätte sie sonst am nächsten Tag eingeschläfert – war kein Kälbchen für die Masse – so das sie uns angerufen haben, ob wir sie wollen. Natürlich haben wir sie geholt – vor vier Wochen, da war sie schon acht Wochen alt. Ich habe ja schon viel gesehen, aber so etwas jämmerliches noch nicht. Sie war völlig vermagert, aufgelegen, konnte nicht laufen durch verkümmerte Sehnen und hatte tagelang hohes Fieber. Wir haben wirklich nicht gedacht, dass wir dieses Stück Elend durchbekommen. Aber mit richtiger Milch und das viermal am Tag, Maisstärke, stundenlangem Bürsten und Spaziergängen auf der Hauskoppel ist aus ihr nun doch noch ein richtiges Kalb geworden. Zwar lahmt sie immer noch, aber man kann eben nicht alles haben.

Eigentlich eine gute Abstammung werden wir sie erst einmal behalten, wo Platz für Jessi ist, ist auch Platz für eine zweite Kuh.

Weniger Erfolg hatten wir mit unserer „Kur“ für Liese. Seit Jahren kämpfen wir ja gegen ihre „Dampigkeit“ (ist ein chronischer Pferdehusten) mit allen schul-tiermedizinischen und alternativen Mitteln. Seit diesem Frühjahr besonders schlimm, haben wir Liese ja schon gar nicht mehr vor den Wagen gespannt, weil sie kaum Luft genug für sich selbst bekam (deshalb gab es in diesem Sommer auch keine Landpartien!). Im Oktober haben wir den Kampf aufgegeben, der Mensch muss warten bis zum Schluss, ein Tier kann man erlösen.

Für Hanka war die Veränderung natürlich hart, aber welches Fohlen hat überhaupt das Privileg, eineinhalb Jahre von der Mutter aufgezogen zu werden!? Nun beginnt im Winter ja auch für sie die „Vorschule“, in der sie lernen wird, sich gesittet zu benehmen, an der Führleine zu gehen und nicht immer ihren Dickkopf durchzusetzen.

Jetzt aber ist erst mal Urlaub…

 

September 2003

… und auch schon wieder vorbei. Der erste Sommer, in dem Arabella „Muttersau“ ist, und diesen Job auch tadellos umsetzt.

Nach wirklich großer Müh (war eben mit 3 ½ Jahren schon ganz schön „spät“ fürs erste Mal) brachte sie 2 (in Worten zwei !!!) rosarote Ferkel zur Welt. Üblich wären so 10 bis 12 Stück, aber seid wann richtet sich Arabella danach, was üblich ist! „Bella“ und „Bello“ gedeihen vom ersten Tag an prächtig, haben nur Unfug im Kopf und toben, buddeln, quietschen zur Freude und Belustigung aller durch das Außengehege. Da sie ja ihre Mama nicht mit mehreren Geschwistern teilen müssen, sind beide wirklich „schnickenfett“ und Bello hängt sein Doppelkinn schon auf die Brust…

Prächtig gemausert haben sich auch die beiden Fritzen, die inzwischen mit Jessi auf der großen Koppel eine richtige kleine Herde bilden. Abends kommen beide jedoch von allein auf die Hauskoppel und verlangen lauthals ihre Milcheimer. Da sie sich dann auch streicheln lassen, mögen die Kinder die Abendstunde natürlich besonders.

Die Schwalben haben in diesem Sommer zwei, einige sogar drei Bruten gezogen. Also, der ganze Hof voll junger und alter Schwalben – das war vielleicht ein Gezwitscher und Geschilpe – und hat uns außerdem vor Mücken und Fliegen geschützt. Jetzt findet schon die große Versammlung auf den Telefonleitungen statt, und in einigen Tagen werden sie dann gen Süden ziehen. Die Störche im Dorf sind mit ihren drei Jungen schon Ende August zur langen Reise aufgebrochen. Inzwischen hat sich auch Hänsel an den schwarzen Strolch gewöhnt und wir freuen uns schon auf die erste „bunte“ Wolle.

Zuwachs erwarten wir um die Weihnachtszeit – da Jessi am 25.12. ihr Kälbchen bekommen wird.

Nun wird es hier ein bisschen ruhiger, und die Herbstgäste genießen die längeren Abende am Kachelofen.

Der herrliche Altweibersommer beschert uns nun auch die ersten Pilze und die Hirschbrunft tobt wieder rund um den Stolperhof.

 
Juni 2003

… und so wie Arabella aussieht hat es wohl geklappt! Nun sind wir alle ungemein gespannt, zumal ja bei der „freien Liebe“ zwischen ihr und Ambrosius auch keiner weiß, wann denn nun die Ferkelchen kommen müssten.

Jedenfalls haben wir auch so schon ganz schön „Nachwuchs“:
Da sind nun der rabenschwarze „Strolch“ und die grau-melierte „Susi“ – unsere beiden Lämmer (echtes rauh-wolliges pommersches Landschaf) – deren Wolle ein wenig Farbe in unsere Socken bringen soll. Beide Schäfchen sind sehr zahm und haben sich gut eingelebt. Wir hatten unseren Spaß in den ersten zwei Tagen, da Hänsel wohl noch nie ein schwarzes Schaf gesehen hatte. Jedenfalls hat er sich mächtig gefürchtet und aus den hintersten Ecken der Koppeln das „unheimliche Ding“ beäugt.

Vor 4 Wochen brachte uns Bauer Kreßmann ein Kälbchen, dessen Mutter beim Kalben verstarb. Fritz der VI. ist wirklich ein wunderschönes, braun-rotes Kalb, und wir haben ihn auch mit viel Mühe gut durch die ersten Tage gebracht. Allerdings ist er unendlich verspielt und ein schlechter, verwöhnter Fresser. Weil er ohne mich so gar nicht spielen und toben wollte (und immerzu als „Kuh“ mit auf der Hauskoppel sitzen geht ja auch nicht) haben wir ein zweites Bullenkälbchen als „Kumpel“ noch dazugekauft. Fritz der VII. nun ist ein schwarz-weißes Kalb, der uns die „Haare vom Kopf säuft“ und prächtig gedeiht. Erste Bekanntschaft mit Jessi ging ganz gut, aber bis die beiden mit auf die große Koppel dürfen, müssen sie noch ein bisschen kräftiger und widerstandsfähiger werden. Natürlich ist das Füttern mit den Nuckeleimern immer wieder ein gern gesehenes Schauspiel.

Ein Schauspiel ganz anderer Art war unser Auftritt im „Rekordfieber“. Wir sind nun „Vizeweltmeister im Kartoffelpuffer backen“ und mit einer Zeit von 3,45 Minuten auch sehr stolz. Die ganze „Fernsehshow“ war schon ein tolles Ding – einschließlich Stadterlebnis München und dem ganzen Rummel mit Promis, Kostüm- und Maskenbildnern. Am Besten schaut ihr euch bei Gelegenheit die Bilder bei uns an, und lasst euch vom Gesinde berichten, dass beim Fernsehen eben auch nicht alles „echt“ ist.

Ja, und da sind auch noch die diesjährig 59 Schwalbennester, aus denen es zwitschert, schilpt und auch schon ausfliegt. Der Sommer ist da.

 
März 2003

Wir hoffen, alle bekannten und unbekannten Fans des Stolperhofes schauen am 15. März in der ARD ab 20.15 Uhr die Jörg Pilawa-Show „Rekordfieber“. Da machen wir nämlich mit, und Daumendrücken kann ja wohl jeder brauchen. Der Anruf kam im November, ob wir uns nicht der Herausforderung stellen wollten, den Rekord „Von der Kartoffel zum Puffer“ zu brechen. Es galt mit fünf Leuten 5 kg Kartoffeln per Hand zu schälen, reiben, Teig herstellen und in die 12 Pfannen zu bringen – und das unter fünf Minuten.

Am Anfang sah das nicht so aus…doch Training macht’s, so dass wir vom „Casting-Team“ des Bayrischen Rundfunks ausgewählt wurden. Ich kann euch sagen, die ersten Versuche waren nicht mal vegetarisch – bis wir darauf kamen, uns die Finger rundherum abzukleben!

Wir haben bestimmt 4 Zentner „verübt“, und einen Reisebus voller Leute könnten wir heute in wenigen Minuten satt bekommen! Ich glaube aber auch, keiner von uns wird in der nächsten Zeit Kartoffelpuffer mögen, nicht mal mehr Arabella….

Wie unsere Reise nach München war, und was man beim Fernsehen so alles erleben kann, davon berichte ich bestimmt in der nächsten Ausgabe. Vorher wollen und dürfen wir nicht die Spannung verderben.

Nun wird es wohl doch endlich Frühling, zumindest wenn man den „Gefühlen“ der Tiere glauben kann. Jessi wird – wenn alles geklappt hat – im November wieder ein Kälbchen haben, die fremden Kater „singen“ die ganze Nacht (haben aber zum Glück dank Katzenpille bei Herzi und Trude keine Chance !) und die Spatzen fangen schon mit dem Nestbau an! Nur Ambrosius und Arabella tun nicht dergleichen, und gerade die beiden sollen ja….

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