Über den vergangenen „Sommer“ schreibe ich nicht, denn er verdiente den Namen als solcher eigentlich nicht! Ich bin nun 30 Jahre auf der Insel, aber soviel Wasser von oben habe ich vorher noch nie erlebt!

Die Schwalben haben es trotz allem auf 85 Mehlschwalben- und 33 Rauchschwalben-Nester gebracht. Am Falknerhof haben sich 26 Mehlschwalben- und 7 Rauchschwalben- Paare niedergelassen. Nun sind sie alle weg, denn es wird Herbst, und auch die 12. Saison ist schon wieder vorbei.

Arabella geht es im Moment nicht so gut, aber sie wird ja nun mit 12 Jahren wirklich eine „alte Sau“! Unser „Meister“ hat ihr und mir versprochen, noch im Herbst eine neue Hütte zu bauen, da der Wind in die alte schon ganz schön hinein pustet.

Von seinen „Emmis“ hat er 360 kg leckersten Honig geerntet. Damit wäre Frühstück und auch die Metproduktion abgesichert. Außerdem erweist sich der Honig als gut verkaufbares „Mitbringsel“ für Gäste und Besucher des Stolperhofes.

Fritz XII. hat mit Fritz XIII. und Fritz IV. für prächtige Söhne gesorgt. Nun war es aber höchste Zeit um sein Hof-Dasein zu beenden. Bei diesem Bullen tat es Andy und mir nun wirklich leid, da wir noch nie so einen friedvollen Bullen hatten. Ungewöhnlich auch die liebevolle Fürsorge, die er seinen Söhnen angedeihen ließ! Besonders der IX. Fritz war ein richtiges „Papakalb“ und ging nur zum Trinken zu Jessi II. Aber wie vorher schon mal beschrieben kann man einen fast tonnenschweren, handaufgezogenen Bullen nicht behalten. Und um ihn zu einem Zugochsen zu machen fehlt mir nicht nur die Erfahrung und Zeit, sondern auch der Verwendungszweck.

Pubert und Frieda sind wieder sehr aufmerksame Adoptiveltern von 15 inzwischen nicht mehr kleinen Gösseln. Damit ist der Neujahrsschmaus gesichert!

Mit unserem neuen Koch sind viele Veränderungen auf die Tafeln gekommen. Nun wurde nicht nur das Lob der Gäste mehr, sondern auch die Pfunde beim Gesinde. Da Franz seine von mir unterstützte Konditorenausbildung berufsbegleitend weiterführt, beginnt diese Spuren, sprich Pölsterchen zu hinterlassen.

Nun werden wir uns verstärkt auch wieder um einen Auszubildenden bemühen, da wir ja nun auch Koch- Köchin ausbilden könnten. Zumal ich im Frühsommer meinen LAB – Schein (Lehrausbildungsberechtigungsschein) absolviert habe.

Rings um den Stolperhof tobte auch in diesem Jahr wieder eine wunderbare, lautstarke Hirschbrunft. Begonnen diesjährig am 19.8. zog diese sich bis jetzt, Ende September, hin und war einfach überwältigend !

Jetzt geht es erstmal „dank“ des nassen Sommers ab in die Pilzschwemme.

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