Wie Ihr sicher bemerkt habt, fällt es mir in diesem neuen Jahr nicht leicht, Neues zu berichten. Nur Gesundheit soll es uns allen bringen!!! Wünschen wir Euch und uns von ganzem Herzen.

Mich hatte ein schwerer epileptischer Anfall noch bis Weihnachten in die Klinik gebracht. Zum Glück keine neuen Brüche, sondern „nur“ Prellungen der alten, die jetzt langsam abheilen. Damit fiel für mich Silvester voll aus, da ich an Sofa und Schreibtischstuhl „gefesselt“ war. Zum Glück waren alle verständnisvoll und besuchten mich auch mal zu einem Schwatz. Alle Arbeit blieb am Gesinde hängen und speziell Monika erwies sich als absolute Perle, die unter Telefonanweisung meinerseits sogar einen leckeren Silvesterpunsch „köchelte“.

Unser Mitternachtsfeuer soll hell in den Himmel gelodert haben. Es war zwar nicht so volles Haus, aber eine tolle Truppe, die auch miteinander gut harmonierte. Die Gesänge des „Stolperhofer Spatzenliedes“ mussten ja ausfallen, ebenso wie die Geschichten am Herd.

Unglücklicherweise hatte zudem doch einer meiner „Urspatzen“ von 2005 gebucht, musste aber leider stornieren, da der Urlaub vom Betrieb gestrichen wurde. Dieses Jahr fielen die Feiertage eben sehr ungünstig für den Tourismus, es war ja wie ein normales Wochenende. Besonders Sergeje erwärmte mit dem Konzertchen die Herzen am Neujahrstag wieder besonders festlich.

Er ließ es sich auch nicht nehmen, mir auf dem Sofa aufzuwarten und meine Lieblingsstücke vorzuspielen. Die Musik und seine Worte: dies Sonderständchen hätte ich verdient rührten mich sehr.

Leider war das Kalb von Jessi der III. nicht lebensfähig. Besonders schade auch für Else IX., die allein über die Wiese tobte. Nun füllt sie unsere Truhen mit glücklichem Kalbfleisch.

Da meine Gesundheit es nicht zulässt, Fritz XX. aufziehen, werden wir im Frühjahr unsere Kühe mit der Freilandherde unseres Pächters kurzeitig vereinen und auf die „Kräfte“ seiner Bullen hoffen. Nach „Vollzug“ werden die Jessies natürlich wieder bei uns sein, und hoffentlich gesunde Kälber in die Stolperhofwelt bringen. Auch eine neue Arabella, nun schon die III. nebst „Verlobtem“, werden dann ihr Domizil beziehen.

Leider mussten wir unseren Luka noch im alten Jahr von seinem Leiden durch den Tierarzt erlösen lassen. Er konnte schon nicht mehr aufstehen und selbst, von Andy im Liegen gefüttert, nicht mehr fressen.

Das erste Mal sind wir ohne Hunde und werden es auch erst einmal bleiben, bis sich meine Gesundheit hoffentlich wieder soweit stabilisiert hat, dass ich mich darum kümmern kann.

Bevor wir bald mit „Ostern in Wald und Feld“ in die neue Saison starten, steht ja erst einmal wie in jedem Jahr der Frühjahrsputz in Haus und Hof vor der Tür.

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