Nun ist auch schon die 20. Saison Geschichte! Es war ja wieder ein Jahrundertsommer für Urlauber. Als Landwirt einfach nur wieder eine katastrophale  Dürre!!!

Das Gesinde, dessen neue und alte Gesichter und Geschichten, ihr unter Gesinde & Tiere findet, hat Großartiges geleistet, denn der Juli und August waren rappelvoll. Arabella III. und ihr Verlobter Ambrosius IV. haben uns völlig überraschend sieben teils rosarote Ferkelchen „beschehrt! Allerdings beendete dies auch Ambrosius’ weitere Existenzberechtigung, die er nun in Form von leckererer Wurst und Schinken vollendet. Die Bürokratie zwingt uns dazu, aus den drei männlichen Ferkeln bereits Ende Oktober Spanferkel zu machen. Die drei Sauenferkel werden glücklich bis Jahresende gemästet, um dann Räucherkammern und Tiefkühltruhen zu füllen. Leider wird auch die Schlachtung immer komplizierter, da unser Fleischermeister die Schweineschlachtung wegen bürokratischer Hürden und Kosten ab 2020 aufgeben wird.

Cindy, unsere „Azubine“, hat völlig unerwartet und überraschend mit dem Ende des 1. Lehrjahres zum 1. Juli ihre Ausbildung gekündigt, um diese in Heimatnähe fortzusetzen. Obwohl von der Art und Weise enttäuscht, wünschen wir ihr auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.

Die 16 Rauchschwalben- und 90 Mehlschwalbenpaare sind mit ihrer Nachzucht längst in den Süden aufgebrochen. Endlich gibt es auch noch mehr „Zuchterfolge“ von den Meerschweinchen zu berichten. Viele Junge wurden gesehen und wir hoffen, dass es nun, wo der Bann gebrochen ist, noch mehr werden. Bald werden sie auch wieder in das frost- und regenwassersichere Winterquartier im Stall umziehen.

Inzwischen wächst Fritz XX. heran und wird sich hoffentlich bald bei Jessi II und III als Bräutigam „darstellen“.

Die spät am 18. August begonnene Hirschbrunft hallte wieder bis in den späten September hinein über Wiesen und Wälder….

Nun ist der Herbst nach goldenen Zeiten mit aller Wucht eingekehrt. Die Masse an Haselnüssen und Eicheln ist kaum zu bewältigen und wir hoffen, dass der alte Bauernspruch „Eichelmast sagt harten Winter voraus“ wie so viele andere Bauernsprüche nicht mehr stimmt.