Gesinde & Tiere

Das Gesinde

Berit … das bin ich, als Chefin vom Ganzen eigentlich für alles zuständig – nur nicht für’s Wetter. Der Stolperhof war und ist mein „Lebenstraum“, an dessen Umsetzung wir seit 1992 arbeiten. Meine Kinder sind groß – Sophia ist Haupt- und Realschullehrerin für Biologie und Deutsch an der Freien Schule in Ückeritz.
Franz als mein „Kleiner“ hat 2010 seine Lehre zum Koch und eine Zusatzausbildung zum Patissier im Bansiner Hotel zur Post erfolgreich abgeschlossen. Seit Juli 2015 ist er F&B Manager im Maritim in Heringsdorf und lebt mit seiner Frau und unseren beiden Enkeltöchtern in Heringsdorf.


Andy ist mein Ehemann und die „graue Eminenz“ des Hofes. Wenn auch offiziell nicht zum Stolperhof-Gesinde gehörig, läuft ohne unseren „Meister“ doch nichts.
 
 


max 07

Max ist seit März 2007 unser Haus- und Stallmeister und hat das Sagen über den Garten und das liebe Vieh. Mit seiner Frau Petra und den beiden Söhnen lebt auch er natürlich in Stolpe. Ob nun kleine Reparaturen, Futter mähen, Gemüse ernten oder Kutsche fahren – aus der Ruhe bringt ihn nur, wenn jemand nicht gut zu Tieren ist.


Monika verstärkt seit Frühjahr 2004 unsere Truppe und ist der gute Geist und die helfende Hand in Küche, Kammern und Bauernküche. Monika hat sich schon überall unentbehrlich gemacht.
 
 
 


joergMarco gehört seit 1. April 2017 zu unserem Gesinde. In Zirchow zu Hause, wohnt er mit Freundin und den Kindern nicht so weit entfernt. Sehr interessiert an allem Neuen, lernt er nun vom Bier brauen bis Körbe flechten alles, was ein zukünftiger „Großknecht“ so können muss.
 
 


joergManuela stärkt schon seit Juli 2015 die Reihen der Gästebetreuer. Sie wohnt in Zirchow und ist frisch verheiratet. Ihr Mann Steven hat uns sogar, als Not am Mann war, bei einer großen Feier mit geholfen.
 
 
 


joergWerner ist seit Mai 2016 der neue Herr in der Küche. Werner wohnt in Relzow bei Anklam, seine Kinder sind erwachsen und seine Frau Kirsten verstärkt nun ebenso das Gesinde, auch da sie ohne Fahrerlaubnis auf die Mitfahrgelegenheit angewiesen ist.
 
 
 


joergKirsten hat seit Mai 2016 auch als Gästebetreuerin mit ihrem Ehemann Werner bei uns mit angefangen.
 
 
 
 


Die Tiere

Arabella  ist das Maskottchen des Hofes! Vor der Eröffnung bekam ich sie als kleines Ferkel geschenkt. Inzwischen zur großen Sau herangewachsen, sollte sich durch sie die Frage beantworten: Wie alt wird eigentlich ein Schwein? Mit ihrem typischen Grinsen auf der Schnauze lag sie im November 2011 morgens einfach so ganz friedlich tot in ihrer Hütte. Wenn auch sonst kein Schwein 12 Jahre und damit soooo alt wird, war und bin ich traurig. Es ist schon erstaunlich wie man sein Herz an so ein Tier hängt.


Aber seit Frühjahr 2012 ist die schweinelose Zeit vorbei, endlich hat Arabella II. ihr neues Zuhause bezogen! Sympathieträger und Liebling der Kinder, wird auch sie täglich beweisen, dass Schweine klug, sauber und auch „lustig“ sind – wenn man ihnen genügend Freiraum lässt. Besonderer Spaß ist im Sommer die „Schweinedusche“. Da auch Arabella II. wie ihre Vorgängerin ihr Brot nicht nur mit Werbung verdienen soll, wieder ein „Ambrosius“ als „Verlobter“ ein Gastspiel auf dem Hof geben, welches hoffentlich zu vielen Ferkelchen führt. Unter Neues werden wir Euch immer auf dem Laufenden halten.


Luka – seit Januar 2012 durch Vermittlung der Pasewalker Amtstierärtzin zu uns gekommener, nicht mehr ganz junger Schäferhundrüde, der noch mal ein gutes Zuhause verdient hat. Im Zwinger gehalten, ist er mit uns vormittags und am Abend draußen. Luka ist gehorsam und menschenfreundlich. Nach Absprache mit uns darf er auch die Gäste auf Spaziergängen an der Leine begleiten. Ich verspreche jedem (einschließlich der gesamten Verwandtschaft bis ins vierte Glied) mindestens 3 Wochen Vollpension gratis, falls er etwas Bösartiges tun sollte.


Jessi II ist unsere neue Kuh. Für unsere Gäste holen wir aber kontrollierte Milch vom Milchbauern in Usedom – so dass Jessi II  wie ihre Vorgängerin als Mutterkuh jedes Jahr Kälber aufziehen darf. Unsere Kälber haben ein schönes Leben – nur Wiese, Milch und Streicheleinheiten – und wenn die Zeit gekommen ist, schaffen wir sie selbst zum Schlachter, um jeden Stress zu vermeiden. Mehr kann man nicht tun. Jessi III. bringt mit braun-weißem Fell Farbe in die kleine Rinderherde. Da wir genug Futter haben, soll es den lieben Gästen eben nicht an glücklichem Kalbfleisch mangeln.


zehnerzwanzigerZehner & Zwanziger – die neuen Zwergponys werden nicht nur die Kinderherzen höher schlagen lassen. Sie dürfen gern selbstverantwortlich mit Gräsern gefüttert, und auch gestreichelt und geputzt werden.

 
 


zehnerzwanzigerLuna als altes Reitpony darf nun bei uns nun ihren Lebensabend verbringen. An Kinderreiten gewöhnt, dürfen unsere kleinen Hausgäste mittels Haltegurt und Führstrick gern, von den Eltern geführt, ihre Runden mit ihr drehen.

 
 


kaetheDreiste Drei … das sind Käthe (auf dem Foto), Flitzi und Gutzi, unser dreifarbiges „Katzenjungrudel“. Mit ihren unterschiedlichen Charakteren werden sie sicherlich bald die Herzen von Groß und Klein erobern.

 


zehnerzwanzigerBommel, Bummel, Bammel – unsere drei neuen Zwergschafe ersetzen nun unsere Ziegen. Diese hatten sich die Gunst des Meisters verscherzt!
2 Obstbäume sind uns durch abgenagte Rinde eingegangen und der Garten musste auch daran glauben. Nun haben wir für Sie ein neues zu Hause im Wolgaster Tierpark gefunden. Die kleinen Schafe lassen sich gern füttern.


Pubert und Frieda – das sind unser Ganter und seine Gans, denen das Weihnachtsessen 2000 erspart blieb. Eigentlich wirklich handzahm testet doch Pubert zu gern, wer vor ihm Angst hat. Klappt das, dann wird gezischt und attackiert. Zeigt sich „Mensch“ jedoch unbeeindruckt, lässt der Ganter sich sogar streicheln. Leider legt Frieda im Frühjahr zwar ungezählte Eier, scheint aber verlernt zu haben, wie man diese dann auch ausbrütet. Gezüchtet auf Fleisch und Eier hoffen wir für sie (und uns) in jedem Jahr erneut, dass sie sich vielleicht erinnert, was früher natürlich war. Klappt dies nicht machen wir beide zu Adoptiveltern. Klappt hervorragend, und sorgt für artgerechten Gänsebraten.


Helmut und die Puttis – auf Hahn und Hühnerchen musste ich lange warten. Andy mag nämlich keine – weil sie alles breit scharren und in seine Rabatten Sonnenbad-Löcher kratzen! Dann hat mir das Gesinde einfach zum Geburtstag welche geschenkt, und nun kräht Helmut fröhlich, und alle machen genau das, was der „Meister“ befürchtet hat! Allerdings ist Helmut zwar schön und stolz, aber nicht allzu wachsam. Der Habicht hat schon etliche seiner Damen erwischt, aber ich hab’ ja immer wieder einmal Geburtstag. Zwar legen auch unsere Puttis ihr (fast) tägliches Ei, doch reicht das eben bei weitem nicht fürs Mittwochs- und Sonntagsfrühstück. Unsere zusätzlichen Eier bekommen wir von „Eier-Jahnke“ geliefert – da haben wir uns überzeugt, dass diese von „glücklichen“ Hühnern sind.


Meerschweinchen werden manchmal fast „zwangsernährt“. Im Außengehege fressen sie alle auch aus der Hand und lassen sich streicheln, nur wenn die Zuneigung der Kinder zu groß wird – flitzen sie in ihre sichere Höhle – und das dürfen sie auch!
Das bunte Durcheinander der Meerschweinchen wird durch die sprichwörtliche Vermehrung immer mehr. Bei den angeblichen ausschließlich Weibern muss uns wohl doch ein Fehler unterlaufen sein… Zur Freude der Kinder, da wir nun auch bereit sind, die Lieblinge käuflich erwerben zu lassen.


monalisaMona & Lisa entlasten unsere echten Pferde gewaltig! Außerdem fressen die beiden nicht soviel. Die gesamte Winterration besteht aus einer Dose Holzlasur.

4 Gedanken zu “Gesinde & Tiere”

  1. Claudia Maresch sagte:

    Sehr amüsant und einladend geschrieben. Merken es uns als Urlaubstripp vor.

  2. Tina Geib sagte:

    Verlockend. Würde am liebsten sofort für jede Jahreszeit mal einen Urlaub buchen!

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