Gesinde & Tiere

Das Gesinde

Berit, das bin ich, als Chefin vom Ganzen eigentlich für alles zuständig – nur nicht fürs Wetter…
Der Stolperhof war und ist mein „Lebenstraum“, an dessen Umsetzung wir seit 1992 arbeiten. Meine Kinder sind groß – Sophia ist Haupt- und Realschullehrerin für Biologie und Deutsch an der Freien Schule in Zinnowitz und hat uns letztjährig zu stolzen Großeltern eines Enkelsohnes gemacht. Mit ihrem Lebenspartner sind sie nach der Geburt von Levi in das in Zinnowitz neu gebaute Eigenheim gezogen.


Andy ist mein Ehemann und die „graue Eminenz“ des Hofes. Wenn auch offiziell nicht zum Stolperhof-Gesinde gehörig, läuft ohne unseren „Meister“ doch nichts. Zumal sämtliche Technik des Hofes nur vom Meister durchschau- und beherrschbar ist! Zudem ist er noch Herr aller „Emmis“, die unseren leckeren Frühstückshonig liefern! Als Baubetreuer hat er auf der Insel aber eigentlich auch so alle Hände voll zu tun.


Franz als mein“ Kleiner“ hat 2010 seine Lehre zum Koch und eine Zusatzausbildung als Patissier im Bansiner Hotel zur Post erfolgreich abgeschlossen, Seit Juli 2015 war er F&B Manager im Maritim in Heringsdorf. Zur Unterstützung seiner gesundheitlich angeschlagenen Mutter ist er nun ab Mai als Geschäftsführer mit in den Hof eingestiegen. Er wohnt mit seiner Frau und unseren beiden Enkeltöchtern in Heringsdorf.


bine

Bine ist zu unserer großen Freude und Erleichterung am 01. Juli mit „eingestiegen“. Als gelernte Restaurantfachfrau und unsere Schwiegertochter dürfte ihr die Einarbeitung auf dem Hof leicht fallen.


max 07

Max ist seit März 2007 unser Haus- und Stallmeister und hat das Sagen über den Garten und das liebe Vieh. Mit seiner Frau und den beiden Söhnen lebt auch er natürlich in Stolpe. Ob nun kleine Reparaturen, Futter mähen, Gemüse ernten oder Anderes – aus der Ruhe bringt ihn nur, wenn jemand nicht gut zu Tieren ist.


Werner ist seit Mai 2016 der neue Herr in der Küche, der „Futterkammer“. Werner wohnt in Relzow bei Anklam, seine Kinder sind erwachsen und seine Frau


kirsten

Kirsten verstärkt ebenso das Gesinde, auch, da sie ohne Fahrerlaubnis auf die Mitfahrgelegenheit angewiesen ist.


Elisabeth unterstützt nun unsere Reihen. Als fast Wohnnachbarin von Angelika wusste sie schon, worauf sie sich mit dem Stolperhof einlässt. Als gelernte Verkäuferin hat sie auch als Bürokraft und Laborantin Lebens- und Arbeitserfahrung gesammelt, die uns nun geballt mit ihrem Temperament und Lebensfreude zu Gute kommt. Verheiratet und dank ihrer Kinder zweifache Oma genießt Sie in ihrer Freizeit Haus, Wasser, Bücher und Boot.


angelika

Angelika ist seit April 2018 in die Reihen der Gästebetreuer eingestiegen. Sie wohnt in Murchin mit Mann, Mama und erwachsener Tochter. Da sie 2004 schon einmal ein Praktikum auf dem Stolperhof absolviert hat, ist sie hier Profi und macht uns allen in punkto Kuchen backen etwas vor.



Die Tiere

Arabella  ist das Maskottchen des Hofes! Vor der Eröffnung bekam ich Arabella I. als kleines Ferkel geschenkt und zur großen Sau herangewachsen sollte sich durch sie die Frage beantworten: Wie alt wird eigentlich ein Schwein?
Mit ihrem typischen Grinsen auf der Schnauze lag sie im November 2011 morgens einfach so ganz friedlich tot in ihrer Hütte. Wenn auch sonst kein Schwein 12 Jahre und damit soooo alt wird, war und bin ich traurig. Es ist schon erstaunlich wie man sein Herz an so ein Tier hängt. Aber die schweinelose Zeit ist längst vorbei.
Arabella II. hat ihr neues Zuhause wieder verlassen müssen, dem sie es allerdings unter Verschleiß zweier Verlobter zu keinen Ferkelchen gebracht hat. Mit Arabella III. und „Verlobtem“ haben wir nun einen erneuten Versuch gestartet. Unter Neues werden wir Euch immer auf dem Laufenden halten.


Jessi II ist unsere neue Kuh. Für unsere Gäste holen wir aber kontrollierte Milch vom Milch-Bauern in Usedom – so das Jessi II. wie ihre Vorgängerin als Mutterkuh jedes Jahr Kälber aufziehen darf. Unsere Kälber haben ein schönes Leben – nur Wiese, Milch und Streicheleinheiten – und wenn die Zeit gekommen ist, schaffen wir sie selbst zum Schlachter, um jeden Stress zu vermeiden. Mehr kann man nicht tun. Jessi III bringt mit braun-weißem Fell Farbe in die kleine Rinderherde. Da wir genug Futter haben soll es den lieben Gästen eben nicht an glücklichem Kalbfleisch mangeln.


Fritz XXI. gedeiht prächtig und darf sich, wenn die Jessis uns Kälber auf den Hof gebracht haben, da nicht verwandt oder verschwägert, als „Gatte“ produzieren. Seine Männlichkeit kann er auch bald unter Beweis stellen. In der Nacht des 26. März hat Jessi III. uns doch noch einen rotweißen…


Fritz XXII.

Fritz XXII. auf die Stolperhofwelt gebracht hat! Er machte uns bei seiner Namensgebung einmal mehr deutlich, wie die Zeit vergeht.


zehnerzwanziger

Zehner & Zwanziger  – die Zwergponys lassen nicht nur die Kinderherzen höher schlagen. Sie dürfen gern selbstverantwortlich mit Gräsern gefüttert, und auch gestreichelt und geputzt werden. Nach kurzer Einweisung dürfen sie im Gehege mittels Sattelgurt und Führstrick, von den Eltern geführt, von kleineren Kindern kostenfrei geritten werden.


Nappi

Nappi – Eigentlich Napoleon kam von einer guten Freundin auf seinen Altersruhesitz, nachdem sein Kumpel Bonaparte in den Pferdehimmel umgezogen war. Zwar hochbetagt zeigt er den Rabauken gleich von Anfang an, wer das Sagen hat. Gut für uns, da er sehr kinderfreundlich und leicht zu reiten ist. Wir hoffen sehr und sind zuversichtlich, dass er noch lange zu uns gehören wird…




„Katzenrudel“ … das sind, Hilde, Hanni, Hertha, die mit Garantie bald die Herzen von Groß und Klein erobern werden.


Pubert und Frieda – das sind unser Ganter und seine Gans, denen das Weihnachtsessen 2000 erspart blieb. Eigentlich wirklich handzahm testet doch Pubert zu gern, wer vor ihm Angst hat. Klappt das, dann wird gezischt und attackiert. Zeigt sich „Mensch“ jedoch unbeeindruckt, lässt der Ganter sich sogar streicheln. Leider legt Frieda im Frühjahr zwar ungezählte Eier, scheint aber verlernt zu haben, wie man diese dann auch ausbrütet. Gezüchtet auf Fleisch und Eier hoffen wir für sie (und uns) in jedem Jahr erneut, dass sie sich vielleicht erinnert, was früher natürlich war. Klappt dies nicht machen wir beide zu Adoptiveltern. Klappt hervorragend, und sorgt für artgerechten Gänsebraten.


Helmut und die Puttis – auf Hahn und Hühnerchen musste ich lange warten. Andy mag nämlich keine – weil sie alles breit scharren und in seine Rabatten Sonnenbad-Löcher kratzen! Dann hat mir das Gesinde einfach zum Geburtstag welche geschenkt, und nun kräht Helmut fröhlich, und alle machen genau das, was der „Meister“ befürchtet hat! Allerdings ist Helmut zwar schön und stolz, aber nicht allzu wachsam. Der Habicht hat schon etliche seiner Damen erwischt, aber ich hab’ ja immer wieder einmal Geburtstag. Zwar legen auch unsere Puttis ihr (fast) tägliches Ei, doch reicht das eben bei weitem nicht fürs Mittwochs- und Sonntagsfrühstück. Unsere zusätzlichen Eier bekommen wir von „Eier-Jahnke“ geliefert– da haben wir uns überzeugt, dass diese von „glücklichen“ Hühnern sind.


Meerschweinchen werden manchmal fast „zwangsernährt“. Im Außengehege fressen sie alle auch aus der Hand und lassen sich streicheln, nur wenn die Zuneigung der Kinder zu groß wird – flitzen sie in ihre sicheren unterirdischen Höhlen – und das dürfen sie auch!
Das bunte Durcheinander der Meerschweinchen wird durch die sprichwörtliche Vermehrung immer mehr. Bei den angeblichen ausschließlich Weibern muss uns wohl doch ein Fehler unterlaufen sein… Zur Freude der Kinder, da wir nun auch bereit sind, die Lieblinge käuflich erwerben zu lassen.


monalisa

Mona & Lisa entlasten unsere echten Pferde gewaltig! Außerdem fressen die beiden nicht soviel. Die gesamte Winterration besteht aus einer Dose Holzlasur.



© Zeichnung: Constanze Wiechert

4 Gedanken zu “Gesinde & Tiere”

  1. Tina Geib sagte:

    Verlockend. Würde am liebsten sofort für jede Jahreszeit mal einen Urlaub buchen!

  2. Claudia Maresch sagte:

    Sehr amüsant und einladend geschrieben. Merken es uns als Urlaubstripp vor.

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